a comprehensive, full-text index of all the world's books

Jana337

Senior Member
čeština
Hallo zusammen,

ich habe Euch alle schrecklich vermisst. Ich hoffe, ich werde jetzt wieder mehr Zeit für die schönste Sprache der Welt haben. :)

Diesen Text hat mir Venenum aufgegeben. Mal sehen, ob die Pause merkbar sein wird:



It's the latest milestone in Google's campaign to do for books what it has done for websites. "Our goal is to create a comprehensive, full-text index of all the world's books," said Google Book Search group business product manager Adam Smith. But Google is also providing brief "snippets" of copyrighted works by major publishers, outraging book publishers and authors who say the company has no right to reproduce them without permission.

In addition to famous titles, Google Book Search features many obscure and forgotten books by long-dead novelists and scholars that it obtained through contracts with libraries at Harvard University, the University of Michigan, Stanford University, Oxford University, and the University of California. Source
http://www.boston.com/business/personaltech/articles/2006/08/31/joyce_dickens_google____classics_are_there_to_download/

Es ist der neuste Meilenstein in Googles Bemühung, für Bücher das zu tun, was es für Webseiten getan hat. "Unser Ziel ist es, einen vollständigen, für Volltextsuche geeigneten Index aller Bücher der Welt zu schaffen", sagte Adam Smith, der Produktmanager der Google Book Search group. Aber Google bietet auch kurze Ausschnitte aus urheberrechtlich geschützten Büchern an, die wichtigen Verlagen gehören. Somit verärgert es sowohl Verlage, als auch Autoren, die behaupten, die Gesellschaft habe kein Recht, sie ohne Erlaubnis zu veröffentlichen.

Neben berühmten Werken stellt Google Book Search auch viele obskure und vergessene Bücher von längst verstorbenen Schriftstellern und Wissenschaftlern zur Verfügung, die es von den Bibliotheken der Harvard University, der University of Michigan, der Stanford University, der Oxford University und der University of California vertragsmäßig erworben hat.


Fragen:


Welchen Artikel hat denn Google?



Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten mit der auch im Englischen etwas ungeschickten Formulierung "copyrighted works by major publishers, outraging book publishers". Ideen?


Danke, :)


Jana
 
  • cyanista

    законодательница мод
    NRW
    Belarusian/Russian
    Ausgesprochen gelungen. :)



    Fragen:


    Welchen Artikel hat denn Google? Braucht er/es denn einen? :)



    Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten mit der auch im Englischen etwas ungeschickten Formulierung "copyrighted works by major publishers, outraging book publishers". Ideen? Da ich mich mit Urheberrechten nicht auskenne, traue ich mich nicht, etwas vorzuschlagen, außer "Verlage" einmal mit "Verleger" zu ersetzen.
    "Group" würde ich groß schreiben.

    Für "brief snippets" gibt es auch eine genauere Übersetzung - kurze Schnipsel. :) Ich weiß nur nicht, ob es vielleicht die stilistische Einheit des Textes zerstören würde. :rolleyes:

    "Obskure" passt, glaube ich, nicht. Vielleicht "unbekannte"?


     

    Henryk

    Senior Member
    Germany, German
    Wie gewohnt super übersetzt. :)

    Es ist der neuste Meilenstein in Googles Bemühung, für Bücher das zu tun, was es für Webseiten getan hat. "Unser Ziel ist es, einen vollständigen (kein Komma) für Volltextsuche geeigneten Index aller Bücher der Welt zu schaffen", sagte Adam Smith, der Produktmanager der Google-Book-Search-Group. Aber Google bietet auch kurze Ausschnitte aus urheberrechtlich geschützten Büchern an, die wichtigen Verlagen angehören. Somit verärgert es sowohl Verlage (kein Komma) als auch Autoren, die behaupten, die Gesellschaft habe kein Recht, sie ohne Erlaubnis zu veröffentlichen.

    Neben berühmten Werken stellt Google-Book-Search auch viele obskure und vergessene Bücher von längst verstorbenen Schriftstellern und Wissenschaftlern zur Verfügung, die es (1. Die dt. Entsprechung von Search ist "Suche", und sie ist wiederum weiblich, also müsste es "sie" sein, aber 2. stimmt etwas nicht. Die Suche hat nichts erworben, sondern Google.) von den Bibliotheken der Harvard University, der University of Michigan, der Stanford University, der Oxford University und der University of California vertragsmäßig erworben hat.


    Fragen:

    Welchen Artikel hat denn Google?
    Keinen, ist bei Microsoft, Apple und den anderen genauso.

    Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten mit der auch im Englischen etwas ungeschickten Formulierung "copyrighted works by major publishers, outraging book publishers". Ideen?
    Mein Vorschlag: "urheberrechtlich geschützte Werke von Großverlagen, empörten Buchverlagen"

    Danke, :)


    Jana
     

    FloVi

    Senior Member
    Deutsch / Deutschland
    Gute Arbeit!

    But Google is also providing brief "snippets" of copyrighted works by major publishers, outraging book publishers and authors who say the company has no right to reproduce them without permission.
    Mein Vorschlag:
    Doch Google bietet auch Auszüge aus urheberrechtlich geschützen Werken großer Verlagshäuser an. Aufgebrachte Verleger und Autoren beschweren sich, das Unternehmen hätte kein Recht, diese ohne Genehmigung zu verwenden.
     

    cyanista

    законодательница мод
    NRW
    Belarusian/Russian
    FloVi said:
    Gute Arbeit!



    Doch Google bietet auch Auszüge aus urheberrechtlich geschützen Werken großer Verlagshäuser an. Aufgebrachte Verleger und Autoren beschweren sich, das Unternehmen habe kein Recht, diese ohne Genehmigung zu verwenden.
    Es sollte schon "habe" sein, oder? "Hätte" wäre entweder Umgangssprache oder Präteritum.

    Natürlich, Genehmigung! "Erlaubnis" fand ich auch komisch, aber ich wusste nicht, warum.
     

    Henryk

    Senior Member
    Germany, German
    Es sollte schon "habe" sein, oder? "Hätte" wäre entweder Umgagssprache oder Präteritum.
    Ich würde hier nur "habe" nehmen, da das schließlich indirekte Rede ist und somit der Konjunktiv 1 genutzt werden muss. Ich halte "hätte" für unangebracht (es ist nicht dasselbe wie "habe"), denn der Konjunktiv 2 sollte in der indirekten Rede nur genutzt werden, wenn der Konjunktiv 1 mit dem Indikativ identisch ist, dem ist hier aber nicht so. Aber in der Umgangssprache ist es schon üblich, den Konjunktiv 2 ausschließlich zu nutzen, wenn nicht eine würde-Konstruktion. Das mit der Vergangenheit verstehe ich nicht.
     

    Kajjo

    Senior Member
    Nur noch einige zusätzliche Vorschläge:

    "vollständigen, für Volltextsuche" klingt unschön. Besser: "einen umfassenden, für Volltextsuche geeigneten" (Komma ist OK dort!)

    "kurze Ausschnitte" finde ich eigentlich passend. Genau darum geht es doch: wörtliche Ausschnitte aus geschützten Büchern!

    "major publisher" -- "wichtige Verlage" klingt nach einer nicht ausreichend genauen Übersetzung. Besser: "bedeutenden Verlage"

    "sowohl Verlage" wiederholt Verlage direkt nach drei Wörten, das ist nicht schön. Besser vielleicht "sowohl Herausgeber als auch Autoren" (Ohne Komma! Die Konjunktion erledigt diese Aufgabe!)

    Kajjo
     

    cyanista

    законодательница мод
    NRW
    Belarusian/Russian
    Das mit der Vergangenheit verstehe ich nicht.
    Stimmt, es gibt ja gar keinen Konkunktiv I Präteritum. :eek: Wenn es in der direkten Rede "hatte" stünde, müsste man es indirekt als "habe gehabt" wiedergeben (Konjunktiv I Perfekt).

    Der Schfritsteller sagt(e): Google hatte kein Recht, die Ausschnitte zu veröffentlichen.
    Der Schfritsteller sagt(e), Google habe kein Recht gehabt, die Ausschnitte zu veröffentlichen.
     

    Jana337

    Senior Member
    čeština
    Welchen Artikel hat denn Google?
    Keinen, ist bei Microsoft, Apple und den anderen genauso.
    Gut, keine gute Formulierung. :)
    Welches Geschlecht hat Google? Wenn man Google nennen will, ohne den Namen anzugeben, was benutzt man? Ich habe mich für "es" entschieden.

    Danke für alle Antworten. :)

    Jana
     

    Henryk

    Senior Member
    Germany, German
    Gut, keine gute Formulierung. :)
    Welches Geschlecht hat Google? Wenn man Google nennen will, ohne den Namen anzugeben, was benutzt man? Ich habe mich für "es" entschieden.
    Dein "es" findet aber keinen Bezug in dem Text, d. h., man weiß nicht, wofür es steht. Der einzige Bezugspunkt wäre die "Google-Book-Search", die dann wiederum weiblich wär. Anstelle von "es" kannst du doch auch einfach "Google" schreiben. :)

    Ich würde zudem behaupten, dass Google kein Geschlecht hat, bzw. fällt mir gerade kein Kontext ein, indem es eins bekäme. Da müsste man Konstruktionen erschaffen wie bei Microsoft. Da würde man beispielsweise von der "Microsoft Corporation" sprechen.
     

    FloVi

    Senior Member
    Deutsch / Deutschland
    Ich würde mal sagen, es ist wie bei den meisten Ländern. Grundsätzlich ein Neutrum, doch der Artikel wird nicht verwendet, erst wenn entsprechende Zusätze kommen. Ausnahmen gibt es - natürlich - auch hier, etwa "die Telekom".
     

    Henryk

    Senior Member
    Germany, German
    Ich würde mal sagen, es ist wie bei den meisten Ländern. Grundsätzlich ein Neutrum, doch der Artikel wird nicht verwendet, erst wenn entsprechende Zusätze kommen.
    Was meinst du mit Zusätze? Bei den Ländern kann man einfach sagen: "im heutigen Deutschland", das ist schon sehr offensichtlich, auch wegen dem Anhängsel "-land". Aber bei den Unternehmennamen ist das nicht so offensichtlich, zumindest empfinde ich das so.
     
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