der Anfang

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schicki-micki

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English
I was just wondering if this noun could be used in this context: Vielleicht wenn man endlich aus dem Elternhaus auszieht, heisst das das Ende der Kindheit und der Anfang einer neuentdeckt Selbstandigkeit??
 
  • Frank78

    Senior Member
    German
    Interessante Frage: der oder den

    etwas kann das Ende bedeuten - gibt es, keine Frage
    aber:
    etwas kann den Anfang bedeuten - gibt es meiner Meinung nach nicht, der Anfang kann allenfalls "sein" -> von daher würde ich zu "der Anfang" tendieren

    Wenn man aus dem Elternhaus auszieht, bedeutet das das Ende der Kindheit und (ist) der Anfang einer neu zu entdeckenden Selbständigkeit.
     

    Cpt.Eureka

    Senior Member
    German
    etwas kann den Anfang bedeuten - gibt es meiner Meinung nach nicht, der Anfang kann allenfalls "sein" -> von daher würde ich zu "der Anfang" tendieren

    Wenn man aus dem Elternhaus auszieht, bedeutet das das Ende der Kindheit und (ist) der Anfang einer neu zu entdeckenden Selbständigkeit.
    Widerspruch. ;)

    Mit deinem kleinen "(ist)" hebst du das "bedeutet" auf. Es muss auf jeden Fall "den" heißen. Kehre einfach mal die Reihenfolge der Aufzählung um:

    Wenn man aus dem Elternhaus auszieht, bedeutet das den Anfang einer neu zu entdeckenden Selbständigkeit und das Ende der Kindheit.
     

    Savra

    Senior Member
    Deutsch
    Ich meinte eher, dass mir die ganze Wendung "Es bedeuted den Anfang" nicht gefällt.
    Das stimmt, es ist auffällig, aber ist es falsch? Es mag weniger verwendet werden, aber mir scheint die Analogie machbar. Doch wie wäre es, wenn man den Nebensatz ans Ende setzte? „Es bedeutet das Ende der Kindheit und ist der Anfang einer neuzuentdeckenden Selbständigkeit, wenn man aus dem Elternhaus auszieht.“

    Oder man läßt den Anfang weg, den Pleonasmus am besten auch:
    „Wenn man aus dem Elternhaus auszieht, so bedeutet das das Ende der Kindheit und die Entdeckung der Selbständigkeit.“
    „Das bedeutet die Entdeckung“ scheint bei genauem Blicke ebenfalls auffällig, aber ich denke, das wäre fast jeder Satz, wenn man ihn derart auseinandernähme. In einem Buch oder einer Zeitung fiele mir der Satz nicht auf.

    Am besten gefällt mir, stilkundegerecht das Hauptwort durch das Zeitwort zu ersetzen:
    „Wenn man aus dem Elternhaus auszieht, endet die Kindheit und beginnt die Selbständigkeit.“
    Will man die Entdeckung der Selbständigkeit unbedingt hineinbringen, so muß man leider wieder zum Hauptwort greifen:
    „Wenn man aus dem Elternhaus auszieht, endet die Kindheit und beginnt die Entdeckung der Selbstständigkeit.“
    Allerdings muß ich zugegeben, bereits wohlklingendere Sätze gehört zu haben. ;)
     

    Cpt.Eureka

    Senior Member
    German
    Am besten gefällt mir, stilkundegerecht das Hauptwort durch das Zeitwort zu ersetzen:;)
    Wenn wir schon so anfangen, dann können wir auch konsequent sein:

    "Der Auszug aus dem Elternhaus markiert das Ende der Kindheit und den Anfang einer Entdeckungsreise in die Selbstständigkeit."

    Allerdings würde mir hier auch "Unanhängigkeit" besser gefallen, um eine Verwechslung mit der beruflichen Selbstständigkeit zu vermeiden. Ich weiß, der Kontext gibt das eigentlich nicht her, was aber so manche Menschen nicht davon abhält, es doch zu tun.

    Wie gesagt, wenn schon, denn schon. ;)
     
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