Umgangssprache

Discussion in 'Deutsch (German)' started by Aurin, Apr 27, 2007.

  1. Aurin

    Aurin Senior Member

    España
    Alemania (alemán)
    Mich interessiert brennend die heute gesprochene Umgangssprache mit ihren stetig im Wandel begriffenen Wendungen, die erst hauptsächlich von Jüngeren benutzt werden, danach entweder in den allgemeinen Sprachgebrauch einziehen oder auch wieder verschwinden, um von neueren Wendungen abgelöst zu werden.
    Als ich letztens die Wendung „Alter Schwede“ nicht kannte und mir auch in einem Beitrag der mir bis dahin unbekannte Ausdruck „Was geht?“ auffiel, stellte ich mit Bedauern fest, dass mir dieser Teil meiner Muttersprache verloren geht, wenn ich nicht in Deutschland lebe.
    Um mich auch in dieser Beziehung auf den Stand eines Muttersprachlers zu bringen, freue ich mich über alle Beiträge.
     
  2. Kajjo

    Kajjo Senior Member

    "Alter Schwede" empfinde ich nicht als besonders jugendlich, sondern geradezu schon als etabliert. Die Generation 30-50 benutzt diese Wendung auf jeden Fall gerne. Ob es unter Jugendlichen noch modern ist, weiß ich gar nicht. Aber wir haben ja ausreichend junge Leute dabei!

    Leider ist es schwierig, Dich so herum mit Worten und Phrasen zu versorgen, denn meistens fallen einem diese Begriffe nur ein, wenn man sie wirklich gerade benötigt. Jedenfalls geht es mir so. Ich werde aber gerne darauf achten...

    Kajjo
     
  3. Reigh Senior Member

    Germany, Frankfurt
    German, Germany
    Ich stimmt Kajjo absolut zu: "Alter Schwede" würde ich niemals sagen, schlimmer noch, ich bin mir nicht einmal sicher, ob es sich hierbei um eine Anrede oder einen Ausruf handelt, so selten komme ich damit in Kontakt.

    "Was geht?" benutze ich selbst auch nicht und in meinem Freundeskreis ist es auch extrem selten. Da wird dann doch eher "Wie geht's?" oder "Na, wie läuft's?" gesagt. Letzteres wird auch gerne zu "Un', wie läuft's 'n so?". Ich denke aber, dass es gerade in diesem Bereich große regionale Unterschiede gibt und es vergebens wäre, das alles lernen zu wollen.
     
  4. Kajjo

    Kajjo Senior Member

    "Alter Schwede" ist eine Interjektion, die vor allem Erstaunen, Ungläubigkeit oder Bewunderung ausdrückt.

    "Alter Schwede, wie ist der denn drauf?" (Der hat sich ja eigenartig, ungewöhnlich verhalten! Wie kann er so was nur machen?)

    "Alter Schwede, alle Achtung!" (Das bewundere ich, super!)

    Kajjo
     
  5. Doppelrahmstufe

    Doppelrahmstufe Senior Member

    Vienna
    Austria, German
    Es gibt dann ja auch noch die etwas derbe Umgangssprache, welche u.a. bei Personen mit etwas schrägen Humor vorkommt.

    Wie zum Beispiel die Anrede: >>Na, wie geht’s du alter Hühnerficker?<<

    Das kann IMHO durchaus freundlich aufgenommen werden, da es eine gesteigerte Vertrautheit signalisiert.

    Daraus dürfte sich auch das Sprichwort ableiten:
    >>Nach’n „Du“ kommt’s „Arschloch“<< also die Erkenntnis, dass nach dem Übergang zum „Du-Wort“ man sich leichter gegenseitig Dinge an den Kopf wirft.
    (Ist das auch in Deutschland geläufig?)
     
  6. Kajjo

    Kajjo Senior Member

    Mir ist nicht bekannt, daß solche Termini freundlich aufgenommen werden. Es scheint sich hierbei um eine sehr ländliche, österreichische Eigenart zu handeln. Ich werde es dennoch auch in Österreich nicht ausprobieren.

    Die hochdeutsche Fassung lautet: "Man sagt leichter 'Du Arschloch!' als 'Sie Arschloch'". Es ist korrekt, daß die formale Anrede das allgemeine Sprachniveau hebt. Ich bevorzuge die formale Anrede in den meisten Lebenssituationen stark.

    Kajjo
     
  7. Wernazuma Senior Member

    Graz
    Österreich, Deutsch
    Nur als Zusatzinfo:

    "Alter Schwede" ist eine alte Wendung und kommt so viel ich weiß aus dem Barock. Nach dem 30-jährigen Krieg blieben viele schwedische Soldaten in Deutschland und verdienten ihr Geld als Ausbildner - für die jungen Soldaten waren sie eben die "alten Schweden".
    Es gibt eine Reiht vergleichbarer Ausrufe wie "Pardautz", "Potztausend" oder "Beim Klabauter". Wir bevorzugen ja "Bist du deppert"...
    Wäre lustig in Erfahrung zu bringen, woher Pardautz kommt - wohl irgendein verballhorntes Französisch.
     
  8. Doppelrahmstufe

    Doppelrahmstufe Senior Member

    Vienna
    Austria, German
    Mein Duden behauptet, es ist eine Interjektion, es wird ein Geräusch nachgeahmt, wie wenn einem was runterfällt. Oder auch z.B. "Pardautz, da liegt er auf der Nase..."
     
  9. Kajjo

    Kajjo Senior Member

    Ich könnte mir vorstellen, daß Pardautz wirklich lautmalerisch ist. Ich hatte das Wort übrigens schon sehr lange nicht mehr gehört. Ist es bei Euch noch verbreitet?

    Kajjo
     
  10. Whodunit

    Whodunit Senior Member

    กรุงเทพมหานคร
    Deutschland ~ Deutsch/Sächsisch
    Auch überhaupt nicht gebräuchlich hier. Ich kenne es nur als verniedlichenden Ausdruck gegenüber Kindern, wenn sie hinfallen oder etwas herunter schmeißen.

    Tja, Aurin, ich würde dir gerne helfen, aber wie soll ich das machen? Ich kann getrost hier im Forum so schreiben, wie ich sprechen würde (ohne Dialekt), aber dafür gäbe es zu viele Sätze, die sich erst im Gespräch ergeben.

    "Alter Schwede, ey! Wie is'n der drauf?" ist ein wunderschöner Satz, wie man ihn bei uns unter Jugendlichen hört. Ich empfehle dir das Wörterbuch der Jugendsprache von PONS oder Langenscheidt, allerdings sollte man die vorgeschlagenen Begriffe mit Humor aufnehmen, denn viele davon kenne ich selbst nicht. ;)

    Ein Auszug daraus mit eigenen Kommentaren und Ergänzungen:
    • "auf jeden" und "auf keinen/keinsten" werden oft ohne "Fall" verwendet.
    • abgefahren = toll, wunderbar
    • das fetzt/das feezt = das ist klasse
    • "So'n Psycho!" = Der spinnt!
    • abkacken (in einem Test) = schlecht sein/versagen
    • verkacken (einen Test) = versauen
    • ablosen (falsch: abloosen) = (besonders hoch) verlieren
    • die Arschkarte (ziehen/haben) = Pech haben
    • arschlos = ohne Hand und Fuß/sinnlos (Teletubbies ohne Po sind bekanntlich arschlos :D)
    • sich aufbrezeln/sich vollkleistern/sich zukleistern = sich zurechtmachen (als Frau für eine Feier)
    • barzen/quarzen/kiffen/koksen = Zigaretten/Zigarren/Drogen rauchen/Drogen nehmen
    • 'n Bob in die Bahn werfen/'n Neger abseilen = Kot ausscheiden
    • ...
     
  11. Kajjo

    Kajjo Senior Member

    Alle drei Ausdrücke empfinde ich als relativ etabliert, wenn auch die letzten beiden als vulgär. Ich hätte sie nicht mit Jugendsprache in Verbindung gebracht. "Einen Neger abseilen" haben schon meine Großeltern scherzhaft gesagt, die "Arschkarte ziehen" ist ein alter Fußballausdruck (weil die rote Karte in der Gesäßtasche steckt, während die gelbe Karte in der Brusttasche sitzt: So kann man schon beim Ziehen der Karte erkennen, was es werden wird!). Auch aufbrezeln ist ein Terminus meiner Eltern. Abgefahren kommt mir sehr bekannt vor, aber da bin ich mir keineswegs über das Alter sicher.

    Kajjo
     
  12. FloVi

    FloVi Senior Member

    Berlin
    Deutsch / Deutschland
    Die "heutige" Jugendsprache ist IMHO auch stärker englisch/amerikanisch geprägt, da wird gedizzt, gechillt und gecruist, was das Zeug hält.
     
  13. Voxy

    Voxy Senior Member

    Hamburg; Germany
    Deutschland, deutsch
    Hi Doppelrahmstufe

    also in Deutschland kann man im Grunde jedes x-beliebige Wort
    hinter der Anrede Na wie geht's, Du alte/r ... verwenden. Der Kontext
    schafft die Bedeutung. Je nach dem wie der Kontext beschaffen ist,
    kann dann die Redewendung zwischen extrem nett und extrem vulgär
    wirken.

    Beispiel:
    Na wie geht's, du alter Pisskopp?
    (Ein alter Freund lacht sich immer schlapp, wenn er das hört.)

    Wenn ich aber zum Bankschalter gehe und den Kundenberater
    mit Na wie geht's, du alter Pisskopp begrüße.
    dann läßt er mich wahrscheinlich vom Sicherheitsdienst abführen.

    Hühnerficker hört sich im Deutschen (wenigstens in Deutschland)
    sehr, sehr ordinär an. Es ist Gossensprache und wird höchsten
    in der Disko oder auf dem Land hinter der Scheune verwendet.

    my2cents
     
  14. Voxy

    Voxy Senior Member

    Hamburg; Germany
    Deutschland, deutsch
    Hallo Aurin,

    hier ein paar Wendungen, die mir noch einfallen.

    "Geht's noch?"
    (Betonung auf Geht. Empörte Frage, wenn jemand etwas
    tut, was nicht unbedingt meine Zustimmung hat. Beispiel: Meine Tochter
    schmiert sich morgens das halbe Glas Nutella auf ihr Brötchen. Da muss ich
    ja wohl fragen dürfen: Gehts noch? im Sinne von Geht's Dir noch gut?

    Das ist ganz schön krank.
    Das ist ganz schön pervers.

    Digger wird von Jugendlichen gerne als Anrede oder als Füllwort benutzt
    (im Sinne von Checker).

    (Mehr später...)
     
  15. Aurin

    Aurin Senior Member

    España
    Alemania (alemán)
    Nachdem ich nun auch "Checker" nachschauen musste, bin ich auf ein ganz interessantes Wörterbuch gestoßen:
    http://www.mundmische.de/

    Vielen Dank an alle!
     
  16. Voxy

    Voxy Senior Member

    Hamburg; Germany
    Deutschland, deutsch
    Supi! Die Seite war noch nicht auf meinem Radar.;)

    Wenn man die Redewendungen so liest, sind viele für
    sich genommen sehr lustig und sehr gut. Ich denke aber,
    dass vieles nur in einer ganz bestimmten Straße verstanden
    beziehungsweise verwendet wird. Sie sind sehr kontextabhängig,
    (was auch sonst;))

    cheers
     
  17. Whodunit

    Whodunit Senior Member

    กรุงเทพมหานคร
    Deutschland ~ Deutsch/Sächsisch
    Ich habe ja nicht behauptet, dass wir sie erfunden haben, aber sie werden eben in der jugendlichen Umgangssprache gesagt. :)

    Richtig, aber das kann man beliebig auf jedes Thema abwandeln, wie es vielleicht auch schon früher war. Im Prinzip heißt es immer "Pech haben":

    "Tja, Arschkarte" = Tja, Pech gehabt!
    "Ich hab echt die Arschkarte mit meiner Deutschlehrerin" = Womit habe ich es verdient, so eine verständnislose (oder was auch immer!) Deutschlehrerin zu bekommen?

    "Aufbrezeln" klingt mir auch sehr alt. Wir nehmen dann doch eher "sich zukleistern", allerdings klingt das noch abwertender als "aufbrezeln".

    Dass "abgefahren" im Sinne von "toll" schon sehr alt ist, kann ich mir nicht vorstellen. Aber vielleicht lebst du mit vielen Jugendlichen zusammen und dir fällt diesés Wort schon gar nicht mehr auf. :)

    Wunderschöne Beispiele! Also, dann will ich mal weitermachen:
    • E-Mails werden gecheckt
    • man sollte mindestens einen E-Mail-Account haben
    • Online-Banking ist sogar unter Erwachsenen verbreitet
    • shoppen gegangen wird schon lange
    • den ganzen Tag abhängen, rumhängen, chillen oder Langeweile schieben ist schon normal
    • schlimm ist es, wenn man depri, down oder auch low ist
    • ein Null-Checker wird auch gerne Noob genannt
    • für einen Kumpel gibt es mehr Bezeichnungen, als dass ich sie alle hier auflisten könnte; eine Auswahl: Digger, Checker/Chegga, Nigga, Typ, "jo man", ...
    • als Dorfmatratze sollte man keine Frau bezeichnen
    • Eier, (Bullen-)Klöten, Säcke und Schritt sind sicher auch schon länger in Mode
    • für das Beischlafen gibt es ebenso viele Begriffe wie für Kumpel und das Masturbieren
    • ein schöner Begriff ist auch MOF (ratet mal, was das ist!); ähnlich dazu: Opfer
    • Elefantenrollschuhe (kleine Autos) und Elefantenpopel (Königsberger Klopse) sind sicherlich regionale Begriffe und nicht überall verständlich
    • meine Eltern nenne ich unter Freunden Ellis
    • und hier noch ein paar schöne Verben (mal sehen, ob du alle verstehst, Aurin): faken (bzw. gefaket), funzen, klaufen, knallen, nageln, peilen, raffen, sich etw. reinziehen, schlauchen, simsen, ulfen, reihern, verticken (dürfte schon älter sein), zocken, zutexten
    • und ein paar schöne Adjektive/Adverbien: kranky (engl. Aussprache), urst (auch gesprochen: urscht), verpeilt, verplant
    • und einige Ausdrücke: Kannste knicken!, Is' mir Latte!, null Peilung haben, Hau rein!
    • hacke, breit, dicht, ralle, steif sind nur wenige Begriffe für bekifft bzw. besoffen
    Das sind größtenteils Beispiele aus dem Jugendsprachwörterbuch, zu denen ich aber noch selbst einiges ergänzt habe. Die sinnlosen aus dem Wörterbuch habe ich natürlich gänzlich weggelassen, da die meist nur im entsprechenden Kontext Sinn ergeben oder auch schnell neugebildet werden können.

    Des Weiteren kann aus eigentlich jedem Substantiv ein Verb gemacht werden. Adjektive sind auch möglich:

    Skat - skaten (mit deutschem 'a')
    Computer - computern - computerisch
    Abendbrot - abendbroten
    (das ist aber nicht unbedingt Jugendsprache, sondern einfach Spielen mit der Sprache)

    Schönes Wörterbuch. Allerdings sollte man auch hier anmerken, dass viele Phrasen nur im richtigen Kontext passen. Beispiel:

    Man hat zu viel in der Disko getrunken. Man geht nach Hause und muss sich übergeben. Hier würde "eine Straßenpizza produzieren/hinlegen" nicht passen, da man ja nicht auf die Straße bricht. Wenn man es allerdings nicht mehr aushält und sich schon im Busch oder direkt auf der Straße übergeben muss, klingt "Straßenpizza" ganz niedlich. :)
     
  18. Aurin

    Aurin Senior Member

    España
    Alemania (alemán)
    Die blau markierten Begriffe sind mir auch bekannt bzw. habe ich nachgeschlagen.
    Ebenfalls fand ich letztens IMHO (In my humble opinion).
    Vielen Dank für deine Mühe, mich auf dem Laufenden zu halten.
     
  19. Voxy

    Voxy Senior Member

    Hamburg; Germany
    Deutschland, deutsch
    Faszinierend. Ist das eigentllich in anderen Sprachen auch so
    oder ist das eine Eigenschaft des Deutschen?
     
  20. Whodunit

    Whodunit Senior Member

    กรุงเทพมหานคร
    Deutschland ~ Deutsch/Sächsisch
    Opfer = ein Idiot oder auch ein MOF
    faken = nachmachen/vorgeben (z.B. das Video ist gefaked*, also nicht so dargestellt, wie es sich wirklich zugetragen hat, sondern nur vorgegeben, um vielleicht mehr Publikum anzuziehen)
    funzen = funktionieren :tick:
    klaufen = kaufen und klaufen in einem; wir haben es spaßeshalber so eingeführt: man legt Geld (allerdings unter dem eigentlichen Warenwert) an die Stelle, an der man den Gegenstand entwendet

    Den Kommentar verstehe ich nicht.

    Im Englischen eigentlich auch (PM me, first sentence). Notfalls ginge es auch im Französischen: Texte-moi les devoirs demain!
     
  21. Aurin

    Aurin Senior Member

    España
    Alemania (alemán)
     
  22. FloVi

    FloVi Senior Member

    Berlin
    Deutsch / Deutschland
    Ja

    Nein.
     
  23. Voxy

    Voxy Senior Member

    Hamburg; Germany
    Deutschland, deutsch
     
  24. Doppelrahmstufe

    Doppelrahmstufe Senior Member

    Vienna
    Austria, German
     
  25. Whodunit

    Whodunit Senior Member

    กรุงเทพมหานคร
    Deutschland ~ Deutsch/Sächsisch
    Ach so meinst du das. Ja, ich weiß, was IMHO heißt, aber ich dachte, es gehöre zum Satz und wusste nicht, dass es das Objekt war, das du gefunden hast. ;)

    Im Chat kommen die Kürzel lol, brb, wb, rofl usw. zuhauf vor, in SMS eher weniger. Dort bedient man sich meist dialektgeprägter Abkürzungen (wie z.B. ham=haben, ne=nicht/eine, o=auch/oder) oder der üblichen Endungen (wie hdl=hab dich lieb, hdgdl=hab dich ganz doll lieb, ssz= schreib schnell zurück, mb=mail back), was meist für einen ungeübten SMS-Leser unverständlich wirkt. :)
     
  26. Acrolect Senior Member

    German, Austria
    Es gibt gewisse Beschimpfungsrituale, die auf enge In-Gruppen beschränkt sind und somit einen Art In-Group Code darstellen. Innerhalb der Gruppe signalisieren sie Vertrautheit und Gemeinsamkeit und unterminieren somit den negativen Gehalt der tatsächlichen Aussage (wie die Praxis des bantering). Die Codes sind aber idiolektal und haben überhaupt nichts mit größeren regionalen oder sozialen Varietäten zu tun (wenngleich das genannte Beispiel ob der Assoziation von Geflügel-Sodomie mit männlichen 'Tätern' höchstwahrscheinlich nicht in weiblichen oder gemischt-geschlechtlichen Gruppen verwendet wird).

    Also Wie geht's du alter Hühnerficker hat nichts mit österreichischen Eigenarten zu tun, weder mit sprachlichen und schon gar nicht mit anderen (wenn das die Implikation war).
     
  27. FloVi

    FloVi Senior Member

    Berlin
    Deutsch / Deutschland
    Dieses Wort muss ich mir unbedingt merken.

    Solche "Beleidigungen" stellten aber oft den Gipfel heterosexueller zwischenmännlicher Zuneigung dar, nicht selten begleitet von an Körperverletzung grenzenden Schulterklopfern. Das scheint aber seit einigen Jahren aus der Mode gekommen zu sein.
     

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